Dr. med. Klaus-Dieter Gruber, Diplomosteopath (D.O. DAAO), Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin in Lage / Lippe

Hyaluronsäure-Injektionen


Gelenke haben die Aufgabe, die Knochen beweglich miteinander zu verbinden.
Damit die Knorpel der Gelenkpartner sich reibungsarm bewegen können,
befindet sich in den Gelenken Gelenkflüssigkeit, die die Gelenke schmiert,
die Knorpeloberfläche vor Abrieb schützt, Stöße abpuffert und den Knorpel
mit Nährstoffen versorgt.

Bei der Arthose kommt es zur Abnutzung des Knorpels. Typische Symptome
sind der Anlauf- und Belastungsschmerz, der Schmerz nach Belastung und die
Gelenküberwärmung und Schwellung. Die Partikel des Knorpelabriebes führen
zur Entzündung des Gelenkes. Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose reibt
Knochen auf Knochen. Ist der Knorpel erst abgerieben, lässt er sich nicht mehr
aufbauen. Es macht deshalb Sinn, möglichst frühzeitig den Abnutzungsprozess
aufzuhalten (gelenkschonendes Verhalten, Gewichtsreduktion, gelenkschonende
Sportarten) und durch den Ersatz von fehlender Gelenkflüssigkeit die natürliche Gelenkschmiere zu ergänzen, um damit die Reibung im Gelenk wieder herab-
zusetzen. Dieser Effekt kann durch die Injektion von Hyaluronsäure erreicht
werden. Die injizierte Hyaluronsäure ist mit einer Motorschmierung vergleichbar.

Das von mir injizierte Medikament wird biotechnologisch hergestellt und zeichnet sich durch eine hohe Reinheit aus. Es ist in der Regel sehr gut verträglich und enthält kein tierisches Eiweiß. Das Medikament verteilt sich im Gelenk und entfaltet hier seine Wirkung. Es erfolgen 3-5 Injektionen in einwöchigem Abstand. Wegen der guten Verträglichkeit kann die Therapie bei Bedarf auch mehrfach wiederholt werden.



Hinweis:

Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Ein Erfolg der Therapie kann nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.